Sie sind hier: Startseite » Über Uns » Chronik

 

Chronik Freiwillige Feuerwehr

Mantlach



Gründung 1893 bis 1919 und Allgemeines

Die Freiwillige Feuerwehr Mantlach wurde am 23. Juli 1893 für die damalige Gemeinde Mantlach, welche aus den Ortschaften Mantlach, Rammersberg und Vogelbrunn bestand, gegründet. Auch nach der Gemeindegebietsreform 1972 blieb die Feuerwehr Mantlach als Ortswehr mit diesen drei Ortschaften bestehen. Nach einer Anfrage im Jahr 2007 an das Archiv des Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes wurde dieses Gründungsdatum offenkundig. Auf diese Anfrage hin stellte der Verband eine Gründungsurkunde aus.

Bis zu eben dieser Anfrage im Jahr 2007 war als einziger Nachweis für die Gründung im Jahre 1893 nur eine Fotografie aus dem Jahre 1933 erhalten. Auf diesem Foto sind die damaligen Feuerwehrkameraden mit einer Tafel abgebildet, auf dieser ist deutlich zu lesen: „40 Jahre Freiwillige Feuerwehr Mantlach 1893 – 1933“.

Dass es auch vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr schon ein Feuerlöschwesen und ein Löschgerät in der Gemeinde Mantlach gegeben haben muss, beweist folgende Verzeichnung in den Unterlagen der Freiwilligen Feuerwehr Eichenhofen zu einem Großbrand am 27. April 1893: Zu diesem Brand rückte neben vielen anderen auch die Gemeinde Mantlach mit eigenem Löschgerät an. Die Gründung der FFW Mantlach erfolgte circa ein viertel Jahr später und der Anlass könnte daher dieser Großbrandeinsatz in Eichenhofen gewesen sein.

Hauptlöschgerät ist heute eine Motorspritze TS 8 Marke „GFT“ (Baujahr 1993) in einem Anhänger TSA Marke „Paul Ludwig“ (Baujahr 1969). In der Spritze ist ein Nissan-Motor mit 51 PS verbaut.

Vor der genannten Motorspritze hatte man eine Spritze TS 6 Marke „Paul Ludwig“ (Baujahr 1960), angetrieben durch einen VW-Käfermotor (28 PS), die immer noch in Besitz der Mantlacher Wehr ist.

Handdruckspritzen, die von Pferde- oder Ochsengespannen gezogen wurden, setzte man vorerst jeweils in den Ortschaften Mantlach und Rammersberg ein, später erhielt auch Vogelbrunn eine eigene. Der Verbleib der Handdruckspritzen aus den Orten Rammersberg und Vogelbrunn ist bis heute ungeklärt. Die Mantlacher Spritze befindet sich mittlerweile als Dauerleihgabe im Feuerwehrhaus der FFW Velburg.

Die Mantlacher und Vogelbrunner Spritzen waren privat untergebracht. Für die Spritze von Rammersberg errichtete man eigens einen Holzschuppen auf dem Kirchenvorplatz.

In diesem war später auch die erste Motorspritze im ersten Anhänger TSA eingelagert. Im Jahre 1968 wurde anstelle des Feuerwehrschuppens das erste Feuerwehrgerätehaus aus Stein erbaut und im Jahre 2012 schließlich abgerissen.

Im Zeitraum August 2008 bis Ende 2009 entstand auf einer Wiese hinter dem Rammersberger Spielplatz das jetzige Feuerwehrhaus.

Die älteste noch vorhandene Fotografie stammt aus dem Jahre 1902, also neun Jahre nach der Gründung. Auf diesem Bild dürften wahrscheinlich auch einige Gründungsmitglieder abgebildet sein.

Als erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Mantlach wurde bei der Gründung 1893 Franz Xaver Gottschalk aus Mantlach gewählt, dieser übte das Amt bis 1899 aus. Danach wählte man Josef Hollweck aus Rammersberg zum Kommandanten, der sein Amt stolze 20 Jahre bis 1919 ausführte. Somit können alle Kommandanten komplett bis zur Gründung zurückverfolgt werden, die restlichen Vorstandsmitglieder jedoch nur bis ins Jahr 1913.

Das älteste noch vorhandene Protokoll stammt vom 30. Januar 1913, deswegen ist über die ersten 20 Jahre wenig bekannt. Dieses Protokoll beinhaltet eine Generalversammlung im Gasthaus Schön in Mantlach, an der Neuwahlen stattgefunden haben. Joseph Schön aus Mantlach wurde zum Vorstand und Josef Hollweck wieder zum Kommandanten gewählt. Außerdem wählte man Egid Obermeier aus Rammersberg zum Adjutanten (heute 2. Kommandant), Jakob Wölfl aus Mantlach zum Kassier und Martin Schön aus Mantlach zum Schriftführer.

Anfangs wurden lediglich Protokolle über Versammlungen mit Neuwahlen angefertigt, deswegen stammt das zweite Protokoll erst aus dem Jahre 1919 und das dritte aus dem Jahre 1928. Von 1928 bis 1960 gab es jeweils Jahresprotokolle und 1960 bis 1972 wiederum nur welche zu Neuwahlen bis man ab 1972 wieder auf den jährlichen Turnus überging.

Ab 1960 konnte aber auch vieles über die Geschichte der Feuerwehr Mantlach durch die Kassenbücher herausgelesen werden, vor 1960 ist kein Kassenbuch mehr vorhanden.

Bis zum Jahre 1953 wurden die Jahreshauptversammlungen immer abwechselnd im Gasthaus Schön in Mantlach und im Gasthaus Kellermann in Rammersberg abgehalten, von 1954 bis 1970 dann nur noch im Gasthaus Kellermann in Rammersberg. Ab 1971 fand die Generalversammlung im Gasthaus Fuchs in Mantlach statt, das zu dieser Zeit das einzige Gasthaus in den drei Ortschaften war. Das Gasthaus Fuchs wurde zum 01. Januar 2009 geschlossen und man organisierte die Jahreshauptversammlung 2009 einmalig im Gasthaus Adlfinger in Finsterweiling. Seit 2010 werden nun die Jahreshauptversammlungen im neuen Feuerwehrhaus abgehalten.

Einige Kassenstände zeigen auf, dass es finanziell nicht immer gut ausgesehen hat. So hatte man beispielsweise 1929 noch 322 Mark in der Kasse, im Jahre 1930 nur noch 101,45 Mark, 1932 dann noch 9,85 Mark und 1934 sogar einen Fehlbetrag von 2,10 Mark. Auch im Jahre 1948 stand man durch die Währungsreform wieder bei Null. Bis zur Fahnenweihe 1983 besaß die Vereinskasse nie übermäßig viel Geld, doch ab dem 100-jährigen 1993 dann ein stattliches Vermögen.

Die Verantwortlichen der Mantlacher Wehr waren meist immer sehr lange in ihrem Amt und somit wurde die Feuerwehr in den vergangenen 125 Jahren von lediglich acht Kommandanten geführt. Ab 1913 bis dato gab es acht Vorstände, vor dieser Zeit sind die Vorstände nicht mehr verzeichnet.



Fazit:

Von 1893 bis 1919 ist leider wenig bekannt, da nur noch zwei kurze Protokolle und ein Foto vorliegen.

Eine vollständige Mitgliedergrundliste stammt aus dem Jahre 1947, in der man nur jene notierte, die frühestens 1922 der Freiwilligen Feuerwehr Mantlach beigetreten sind. Deswegen kann nur vermutet werden, dass auch die Feuerwehr Mantlach im 1. Weltkrieg einige ihrer Mitglieder verloren hat.





1919 bis 1945

Im Jahre 1919 wurde der Kassier und Bürgermeister Jakob Wölfl aus Mantlach zum Vorstand gewählt, zum Kommandanten Joseph Stiegler aus Rammersberg und zum Kassier Georg Gradl aus Mantlach. Adjutant und Schriftführer blieben wie gehabt in ihren Ämtern.

Am 21. Mai 1920 gegen 0.30 Uhr schlug in Mantlach der Blitz ein und die Anwesen „Wirt“ und „Kaspar“ standen sofort in Flammen. Die Löscharbeiten dauerten bis zum darauffolgenden Abend an und die Feuerwehr hat bei diesem Einsatz sehr gut agiert.

Am Abend des 12. November 1926 um 23.00 Uhr brach in Matzenhof ein Brand aus, zu dem ebenfalls die Mantlacher Wehr ausrückte.

Bei den Neuwahlen im Jahr 1928 wurden bis auf den Kassier alle in ihren Ämtern bestätigt und der neue Kassier nannte sich danach Michael Donhauser aus Mantlach. Außerdem beschloss man, für die Reinigung der Rammersberger Spritze rückwirkend ab 1927 jährlich 3 Mark zu bezahlen, da Rammersberg die Spritze selbst finanziert hat.

Bereits im Jahre 1929 fanden wieder Neuwahlen statt. Kommandant Joseph Stiegler aus Rammersberg trat zurück und sein bisheriger Stellvertreter Egid Obermeier aus Rammersberg wurde zum Kommandanten ernannt, Vorstand blieb weiterhin Bürgermeister Jakob Wölfl. Schriftführer Martin Schön übernahm zusätzlich das Amt des Adjutanten. Bereits nach einem Jahr hatte man einen neuen Kassier, Joseph Schön aus Mantlach, gewählt.

1929 erhielt der Mantlacher Wirt einen Telefonanschluss und das erste Telefonat ereignete sich am 18. September 1929 - ein Hilferuf aus Pirkach, in dem ein Großbrand wütete. Die Feuerwehr rückte sofort aus, doch trotz beherzten Eingreifens über mehrere Tage, brannten 4 Wohnhäuser und 5 Stallungen ab.

Am 11. Juni 1930 gegen 14.00 Uhr brannte es in Vogelbrunn, zu dem die Mantlacher Wehr fast vollzählig und mit den Spritzen aus Rammersberg und Mantlach, anrückte. Bei den Anwesen Johann Schaller und Michael Lehner standen 2 Stallungen und 1 Wohnhaus wegen Blitzschlag in Flammen. Man hielt bis zum nächsten Morgen Brandwache und beteiligte sich auch an den Aufräumarbeiten.

Am 12. Juli 1931 fand in Oberweiling eine Inspektion der Mantlacher Wehr mit 27 Mitgliedern und einem Löschgerät statt.

Im September 1931 wurde beschlossen, dem Mitglied Martin Schön aus Mantlach, jährlich 5 Mark für die Unterbringung, Reinigung und Instandhaltung der Mantlacher Spritze, zu bezahlen. Ebenso wollte man das Mitglied Michael Fromm aus Rammersberg jährlich mit 4 Mark für die Reinigung und Instandhaltung der Rammersberger Spritze entlohnen.

Ein großer Brand brach am 27. September 1931 gegen 16.00 Uhr in Matzenhof aus. Die Feuerwehr Mantlach rückte mit 20 Mann und der Spritze aus Rammersberg an, jedoch brannte so gut wie alles außer das Wohnhaus nieder.

Am 08. Mai 1932 wurde Michael Wölfl aus Mantlach zum Schriftführer gewählt. Ebenso beschloss man den jährlichen Mitgliedsbeitrag auf 1 Mark anzuheben.

Am 13. November 1932 wurde man nach Lengenfeld gerufen, es brannte bei Ziegelbauer der Stadel und bei Huber das Wohnhaus und der Stadel.

Bei der Generalversammlung am 28. Januar 1934 fanden Neuwahlen statt. Alle wurden wiederum in ihren Ämtern bestätigt. Außerdem kam der Vorschlag, für die Ortschaft Vogelbrunn eine Spritze anzuschaffen, den man schließlich auch umsetzte.

1935 hob man den Mitgliedsbeitrag auf 1,20 Mark an und es wurde beschlossen, die Ortschaft Mantlach soll sich künftig selbst um die Instandhaltung ihrer Spritze kümmern.

Im Jahre 1937 nahm man an einer Großübung in Oberwiesenacker teil.

Am 23. August 1939 brach bei Willibald Stigler (Rackl) in Lengenfeld ein Brand aus. Es brannten das Haus und der Stadel ab. Auch am 20. Dezember 1939 wurde man abends zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr nach Lengenfeld gerufen, weil bei Walter Haus und Stadel in Flammen standen.

Am 08. August 1941 fand in Lengenfeld eine Inspektion für die FFW Mantlach mit 14 Mitgliedern statt.

Der langjährige Vorstand, Kassier, ehemalige Bürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Mantlach, Jakob Wölfl aus Mantlach, verstarb am 18. Dezember 1941. Aufgrund des 2. Weltkrieges wählte man bis 1946 keinen neuen Vorstand.

Kommandant Obermeier aus Rammersberg hat am 21. Juni 1942 die Aufgaben des Schriftführers Michael Wölfl aus Mantlach übernommen, da dieser zum Kriegsdienst eingezogen wurde und kurz darauf im Krieg gefallen ist.

Die politische Führung gab 1944 die Anweisung, dass jeder Mann im Alter von 16 bis 65 Jahren und jede Frau im Alter von 16 bis 30 Jahren, den Feuerwehrdienst zu leisten hat.

Am 16. April 1944 brach bei Eichenseer (Grünbauer) in Finsterweiling ein Großbrand aus. Es standen zwei Scheunen in Flammen und die Feuerwehr Mantlach unterstützte bei den Löscharbeiten.

Im Jahre 1945 wurde keine Versammlung und keine Übung abgehalten. Am 23. April 1945 zogen die Amerikaner in die Gemeinde Mantlach. Es blieb alles unversehrt und gut erhalten. Kommandant Obermeier sorgte für eine gute Instandhaltung der Geräte, jedoch erlag nach Kriegsende wie überall das Feuerwehr- und Vereinswesen.



Fazit:

In der Zeit von 1919 bis 1945 gab es in der Gegend rund um Mantlach relativ häufig Großbrände, bei denen auch immer wieder die Wohnhäuser komplett abbrannten.

Mit der Machtübernahme der NSDAP im Jahre 1933 hatte man sich dieser politischen Führung bis zum Kriegsende 1945 zu fügen. Während des 2. Weltkrieges von 1939 bis 1945 verlor die Feuerwehr Mantlach einige Mitglieder im Krieg.

 

 

1946 bis 1967

1946 wurden wieder Neuwahlen abgehalten und Bürgermeister Alois Wölfl aus Mantlach der neue Vorstand. Kommandant Obermeier blieb weiter zusätzlich Schriftführer, sowie auch der Kassier im Amt verweilte. Sonstige Ämter gab es zunächst nicht. Auch die erste Übung nach Kriegsende wurde abgehalten.

Am 06. Januar 1947 wurde man zu einem Brand in der Dorfmühle inLengenfeld gerufen.

Im Jahre 1948 erhielten alle Mitglieder eine neue Einsatzkleidung.

Bei der Jahreshauptversammlung am 23. Januar 1949 fanden Neuwahlen statt, Vorstand und Kommandant wurden bestätigt. Neu gewählt hat man Johann Polster aus Rammersberg zum Adjutanten, Johann Schön aus Mantlach zum Kassier und Otto Gradl aus Rammersberg zum Schriftführer. Am 22. Februar 1949 fand im Gasthaus Schön in Mantlach ein Feuerwehrball und am 2. Weihnachtsfeiertag 1949 im Gasthaus Kellermann in Rammersberg, eine Christbaumversteigerung statt, um die Vereinskasse aufzubessern. Für den Kauf von Schläuchen zahlte man Vogelbrunn 100 Deutsche Mark.

Am 07. Mai 1950 gab es in Rammersberg eine Großübung, an der sich die FFW Velburg mit einer Motorspritze beteiligte. Außerdem entstand 1950 ein Gruppenfoto.

Am 07. Juli 1951 wurden langjährige Mitglieder geehrt und Wendelin Obermeier aus Rammersberg sowie Georg Gradl aus Mantlach zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Im Jahre 1952 hielt man erneut einen Faschingsball im Gasthaus Schön und eine Christbaumversteigerung im Gasthaus Kellermann ab. Genauso fand eine Neuwahl statt und die gesamte Vorstandschaft wurde dabei bestätigt. Bei der Herbstübung in Mantlach war auch Velburg anwesend und anschließend fand die Ehrung langjähriger Mitglieder statt. Das Ehrenmitglied Georg Gradl verstarb in diesem Jahr.

Am 25. Januar 1953 organisierte man einen weiteren Faschingsball im Gasthaus Schön.

Die Freiwillige Feuerwehr Mantlach feierte am 17. Mai 1953 ihr 60-jähriges Gründungsfest in Mantlach. Anwesend waren die Wehren aus Velburg, Oberweiling, Lengenfeld, Deusmauer und Oberwiesenacker, einschließlich Kreisbrandmeister Eschbach aus Velburg. Außerdem feierte Kommandant Obermeier aus Rammersberg seine 25-jährige Kommandantenzeit und wurde daraufhin zum Ehrenkommandanten ernannt. Michael Fromm, Josef Stigler (beide Rammersberg), Johann Pürzer (Vogelbrunn) und Martin Schön (Mantlach) erhielten die Anerkennung zum Ehrenmitglied. Dem eigentlichen Festakt im Gasthaus Schön ging eine Großübung mit den anwesenden Wehren voraus. Hier wurde festgestellt, dass in der Gemeindewasserleitung für eine Motorspritze nicht genügend Wasser vorhanden ist und der Gemeinde Mantlach nahegelegt, einen Löschweiher für die Ortschaft Mantlach zu bauen. Nach der Übung marschierte der Festzug durch Mantlach. Die Stadtkappelle Velburg führte den Zug an und anschließend feierte man im Gasthaus Schön.

1953 wurden für die Spritzen in Mantlach und Rammersberg, 45m Schläuche und 3 Laternen eingekauft. Am 29. November 1953 war die Autospritze aus Velburg in Rammersberg vor Ort. Es wurde die Wasserentnahme aus der „Schwarzen Laaber“ besprochen und festgestellt, dass bei einem Brandfall Wasser hergeleitet werden kann.

Am 07. Februar 1954 fand im Gasthaus Schön ein Faschingsball statt.

Im Mai 1954 führte man in Rammersberg wieder eine Großübung durch, bei der die Wehren aus Velburg, Lengenfeld, Deusmauer, Oberwiesenacker, Günching und Mantlach anwesend waren. Das Wasser wurde über eine 400m lange Schlauchstrecke von der „Schwarzen Laaber“ herangepumpt. Außerdem nahm die Mantlacher Wehr an einer Großübung in Günching teil. Ebenso war man im Oktober 1954 beim Gautag in Oberwiesenacker vertreten, wo man auch an einer Großübung mit 8 weiteren Wehren teilnahm.

Beim Brand in der Nacht vom 15. zum 16. Juni 1954 bei Kerschensteiner (Binner) in Lengenfeld rückte die Ortschaft Rammersberg mit Spritze aus - es brannten Haus und Stadel.

Am 16. Januar 1955 wurden Neuwahlen gehalten und dabei wieder die gesamte Vorstandschaft bestätigt. Zu einem Großbrand nach Lengenfeld rief man die Feuerwehr am 19. Januar 1955 um 22.30 Uhr. Dort standen die Scheune von Alois Stiegler (Batl) sowie das Wohnhaus und die Scheune von Anton Eglmeier (Schuster) in Flammen.

Kommandant Obermeier trat nach 30-jähriger Kommandantenzeit am 08. Mai 1955 aufgrund seines hohen Alters und angeschlagener Gesundheit zurück.

Josef Hollweck aus Rammersberg wurde am 22. Januar 1956 zum 1. Kommandanten und Lorenz Seitz aus Mantlach zum 2. Kommandanten gewählt.

Am 22. Oktober 1956 unterstützte man bei einem großen Brand in Deusmauer, betroffen waren die Anwesen Meier (Schreiner) und Mederer (Obermüller).

Am 17. Juni 1957 fand in Mantlach eine Großübung statt. Über eine lange Schlauchstrecke von 2,5 km wurde das Wasser vom „Lupenbach“ hoch nach Mantlach gepumpt. Neben einigen Ortswehren war auch die Feuerwehr Velburg mit einer Autospritze anwesend.

Im Jahre 1959 gab man die erste Motorspritze für die Feuerwehr Mantlach in Auftrag. Die TS 6 Marke „Paul Ludwig“ wurde durch die Gemeinde Mantlach neu eingekauft. Die Feuerwehr beteiligte sich mit einem Anteil von 700 DM und die Auslieferung war im Jahre 1960.

Am 07. Februar 1960 fanden Neuwahlen statt und Bürgermeister Michael Oettl aus Vogelbrunn wurde zum Vorstand ernannt sowie alle anderen in ihren Ämtern bestätigt. Außerdem veranstaltete man in diesem und in den Folgejahren 1961 und 1962 in Mantlach einen Feuerwehrball. Da das Vereinsvermögen auf knapp 130 DM zusammengeschrumpft war, wurde 1962 zur Aufbesserung der Vereinskasse eine Christbaumversteigerung in Rammersberg organisiert.

Im Jahre 1964 entstand der Löschweiher in Mantlach und die Gemeinde kaufte Breitenbrunn einen gebrauchten Tragkraftspritzenanhänger ab. Die Feuerwehr beteiligte sich dabei mit einem Anteil von 600 DM.

Die nächsten Neuwahlen fanden am 09. Mai 1965 statt und wiederum wurden alle in ihren Ämtern bestätigt. Im Jahre 1965 verstarb der ehemalige Kommandant und Ehrenmitglied Joseph Stigler aus Rammersberg.

In der Nacht vom Pfingstsonntag 1966 (29. Mai) auf Pfingstmontag brach bei Xaver Heindl (Bergschierl) in Lupenbach ein Brand aus. Das Wohnhaus mit angebautem Stadel und Stall brannten vollständig nieder und wurden auch nicht wieder aufgebaut.

Im Jahre 1967 hielt man zur Aufbesserung der Vereinskasse in Rammersberg eine Christbaumversteigerung ab, da das Vereinsvermögen auf gut 100 DM sank. Dies war bis dato die letzte Christbaumversteigerung der Mantlacher Feuerwehr. Am 17. September 1967 wurde das erste Leistungsabzeichen in der Vereinsgeschichte abgelegt. Zu den Abzeichen traten zwei Gruppen an, von den 18 Teilnehmern machten später sechs das Abzeichen in Gold-Rot. Zusätzlich fand 1967 eine Nachtübung in Mantlach statt. Ab 1967 kassierte man von den neu aufgenommenen Mitgliedern einen Aufnahmebeitrag von 3 DM. Ob es vorher schon einen gab, ist nicht ersichtlich.



Fazit:

Auch in der Zeit von 1946 bis 1967 kam es in der Gegend rund um Mantlach zu vielen Großbränden.

1953 wurde das 60-jährige Gründungsfest schon in einem etwas größeren Rahmen gefeiert.

Regelmäßig veranstaltete die Feuerwehr einen Faschingsball sowie gelegentlich Christbaumversteigerungen.

1960 erhielt auch die kleine Feuerwehr Mantlach eine Motorspritze und ab 1967 stellte man sich den Leistungsprüfungen.





1968 bis 1982

Am 09. März 1968 fand im Gasthaus Kellermann in Rammersberg aufgrund des 75-jährigen Bestehens sowie Ehrungen eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Anwesend waren ebenfalls KBI Geidl aus Seubersdorf, KBM Ernst Schön aus Velburg, 1. Velburger Kommandant Gürteler, 1. Lengenfelder Kommandant Frank, Bürgermeister und Vorstand Michael Oettl aus Vogelbrunn mit seinen Gemeinderäten und Ehrenkommandant Obermeier aus Rammersberg. Es wurden viele Mitglieder für 25, 40 und 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Kreisbrandinspektor Geidl gab bei dieser Versammlung der Feuerwehr Mantlach folgende Sätze mit auf den Weg: „Der Bau eines Feuerwehrgerätehauses für die Gemeinde Mantlach ist unerlässlich, denn es gehe nicht an, dass die heute sehr wertvollen Geräte in den längst der Vergangenheit angehörenden Holzbaracken stehen und durch den Einfluss der Witterung Schaden leiden. Hier könnte mit etwas gutem Willen im Zuge einer Gemeinschaftsarbeit mit relativ wenigen Mitteln Positives geschaffen werden. Da ja die Gemeinde Mantlach aus den Ortschaften Mantlach, Rammersberg und Vogelbrunn bestehe und Vogelbrunn ohnehin aus verkehrstechnischen Gründen ausscheide, dürfte der Standort dieses Projektes keine großen Schwierigkeiten bereiten. Die überwiegenden Kosten könnten durch Hand- und Spanndienste abgeglichen werden.“

Das Feuerwehrgerätehaus wurde im selben Jahr auf dem Kirchenvorplatz in Rammersberg anstelle des alten Feuerwehrschuppens errichtet und am 03. August 1968 im Gasthaus Kellermann das Hebmahl gefeiert. Das Feuerwehrgerätehaus bestand aus einem Geräteraum für die Feuerwehr und einem kleineren Raum für die Viehwaage von Rammersberg.

1969 wurde eine Großübung in Vogelbrunn abgehalten.

In den Jahren 1970 und 1971 gab es so gut wie kein Vereinsleben. Zumindest geben die Kassenberichte und die nicht vorhandenen Protokolle diesen Eindruck, da außer Zinseinnahmen und einer Beerdigung keine Ausgaben und Einnahmen verzeichnet wurden. Der Grund hierfür könnte gewesen sein, dass den Mitgliedern nicht klar war, wie es mit der Feuerwehr Mantlach nach der Auflösung der Gemeinde Mantlach und Eingemeindung in die Großgemeinde Velburg, weitergehen würde.

1972 fand dann die große Gemeindegebietsreform statt, dabei wurde die Gemeinde Mantlach in die dabei entstehende Großgemeinde Velburg eingemeindet. Die FFW Mantlach blieb weiter als eigenständige Feuerwehr bestehen.

Am 19. März 1972 fanden Neuwahlen statt. Josef Dietl aus Rammersberg war neuer Vorstand geworden und alle anderen in ihren Ämtern bestätigt. Den Mitgliedsbeitrag erhöhte man von 1 DM auf 2 DM pro Haushalt.

1975 wurde erstmals von der Gemeinde Velburg eine Entschädigung für den Maschinisten bezahlt. Diese Entlohnung gilt bis heute noch und wird jährlich an den jeweiligen Gerätewart weitergegeben. Johann Pürzer aus Vogelbrunn übernahm als eine Art Jugendwart die Aufgaben des 2. Kommandanten und Lorenz Seitz behielt weiterhin das Amt des 2. Kommandanten.

Weitere Neuwahlen fanden am 09. Februar 1976 statt. Kommandant Hollweck trat nach 20 Jahren zurück und wurde zum Ehrenkommandanten ernannt. Zum Kommandanten wählte man Josef Brandl aus Rammersberg, Vorstand blieb weiterhin Josef Dietl. Neu gewählt wurden Josef Brandl aus Vogelbrunn zum Kassier und Michael Ehrnsberger aus Mantlach zum Schriftführer. Johann Pürzer erhielt wiederum das Amt des Jugendwarts mit den Aufgaben des 2. Kommandanten.

Nach längerer Zeit wurde im Jahre 1976, aufgrund mehrmaliger Aufforderung durch den Jugendwart Pürzer, ein Leistungsabzeichen durchgeführt. Dabei traten drei Gruppen an, die Pürzer ausgebildet hatte.

Am 22. Oktober 1976 fand in Rammersberg eine Nachtgroßübung statt, an welcher sich die Wehren aus Lengenfeld, Deusmauer, Günching, Oberweiling, Velburg und Mantlach beteiligten. Die Wasserentnahmestelle war nach wievor die „Schwarze Laaber“ und als Spritzpunkt diente das Anwesen Seitz.

Im Jahre 1977 wurde der Mitgliedsbeitrag pro Haushalt auf 5 DM erhöht. Außerdem verzeichnete man als Feuerwehreinsatz die Abtragung eines Heustocks bei Georg Wölfl in Mantlach. Es fand in Mantlach eine Nachtübung statt und von der Stadt Velburg wurde erstmals der Jagdpachtanteil für die Gemeindeflächen, in der ehemaligen Gemeinde Mantlach, an die Feuerwehr Mantlach ausbezahlt. Dieser Jagdzins wird bis heute an die Feuerwehren bezahlt. Die Gemeinde Velburg hat später beschlossen, nur noch die Hälfte des Jagdpachtanteils auszubezahlen.

Dem Ehrenkommandant Egid Obermeier aus Rammersberg wurde im April 1978 zum 85. Geburtstag gratuliert.

Im Jahre 1978 legten zwei Gruppen ihr Leistungsabzeichen ab und man beteiligte sich an einer Nachtgroßübung in Finsterweiling. Außerdem wurden neue Uniformen, eine Heumeßsonde und ein Schlauchkasten für Mantlach finanziert.

Am 11. November 1978 fanden im Gasthaus Schmitt in Hollerstetten Ehrungen für die Wehren aus Oberweiling, Ronsolden und Mantlach statt.

Im Jahre 1979 hielt man in Vogelbrunn eine Nachtübung.

1980 wurden die alten Ärmelabzeichen mit der bayerischen Raute gegen die neuen Abzeichen mit dem Velburger Stadtwappen getauscht. Die Mantlacher Wehr beteiligte sich an der Brandschutzwoche in Lengenfeld und legte wieder ein Leistungsabzeichen mit drei Gruppen ab. Im Jahr 1980 wurde letztmalig eine Aufnahmegebühr von neu aufgenommenen Mitgliedern verlangt.

Im Jahre 1981 beteiligte man sich an einer Großübung in Oberweiling. Das Feuerwehrgerätehaus in Rammersberg wurde innen und außen renoviert und der Feuerwehrweiher in Mantlach gereinigt. Außerdem erhöhte die Feuerwehr den Mitgliedsbeitrag auf 10 DM pro Haushalt. Bei den Neuwahlen wurden 1. Vorstand Dietl, 1. Kommandant Brandl und Schriftführer Ehrnsberger in ihren Ämtern bestätigt. Erstmals wählte man einen 2. Vorstand, Alois Schön aus Vogelbrunn. 2. Kommandant wurde Johann Pürzer aus Oberweiling, Kassier Max Pilz aus Mantlach und Gerätewart Thomas Brandl aus Rammersberg.

In der Brandschutzwoche 1982 beteiligte sich die FFW Mantlach an einer Großübung in Lengenfeld. Das Leistungsabzeichen legten drei Gruppen ab.

Zusätzlich wurde ein „Erste-Hilfe-Kurs“ durchgeführt.



Fazit:

In den Jahren 1968 bis 1982 blieb die Feuerwehr Mantlach glücklicherweise von größeren Einsätzen verschont.

Aber man legte sehr viel Wert auf eine gute Ausbildung, sodass viele Übungen und ab 1976 auch Leistungsabzeichen stattgefunden haben.

1968 wurde das erste steinerne Feuerwehrhaus gebaut und 1981 erstmals renoviert.

Man muss im Nachhinein feststellen, dass die Mantlacher Feuerwehr durch die Gemeindegebietsreform 1972 nur Vorteile erhielt, da die kleine Gemeinde Mantlach die Feuerwehr finanziell und materiell nie so unterstützen hätte können wie die Gemeinde Velburg.





1983 bis 1992

Höhepunkt im Jahre 1983 war das 90-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe vom 18. bis 20. Juni. Die neue Fahne wurde von MdL Hans Spitzner aus Parsberg gestiftet. Neben vielen Ehrengästen nahmen auch 14 Vereine aus der Großgemeinde Velburg teil.

1983 musste die Feuerwehr Mantlach nach Finsterweiling ausrücken, weil es bei Eichenseer brannte, zusätzlich nahm man an einer Großübung in Hollerstetten teil. Im selben Jahr verstarb der ehemalige Vorstand und Bürgermeister Michael Oettl aus Vogelbrunn.

Am 24. Mai 1984 wurde man nachmittags nach Lengenfeld gerufen weil bei Zimmerermeister Michael Dürr der Blitz eingeschlagen hatte und der Stadel abbrannte.

1984 legte die Feuerwehr ein Leistungsabzeichen mit drei Gruppen ab. Auch ein Vereinsausflug an den Walchensee fand in diesem Jahr statt. Im gleichen Jahr erhielt die FFW Mantlach vom Landkreis Neumarkt einen Zuschuss in Höhe von 200 DM für das Einsticken des Landkreiswappens in ihre Fahne. 1984 verstarb der Ehrenkommandant Obermeier.

Im Jahre 1985 beteiligte man sich an einer Großübung in Lengenfeld. Ebenso stand ein Vereinsausflug zur Winkelmoosalm auf dem Jahresprogramm.

1986 führte ein Vereinsausflug ins Karwendelgebirge. Außerdem wurde wieder ein Leistungsabzeichen abgelegt, das aufgrund der hohen Teilnehmerzahl von 33 Mitgliedern als bemerkenswertestes Abzeichen in die Vereinsgeschichte einging. Erstmals konnte das höchste Abzeichen Gold-Rot an sechs Mitglieder der Mantlacher Wehr verliehen werden.

Bei den Neuwahlen wurden alle in ihren Ämtern bestätigt. Ehrenkommandant Hollweck ist 1986 verstorben.

Im Jahre 1987 unternahm man einen Vereinsausflug ins Karwendelgebirge mit Besuch des Salzbergwerkes in Bad Reichenhall. Außerdem erhielt die Mantlacher Wehr neun neue Schutzanzüge „Bayern 2“ und man beteiligte sich an einem Fußballturnier zwischen den Feuerwehren Lengenfeld, Deusmauer, Günching und Mantlach. Der Mitgliedsbeitrag pro Haus wurde von 10 auf 15 DM erhöht.

Bei einem Brandeinsatz in Finsterweiling hat die Alarmierung der Feuerwehr Mantlach nicht funktioniert, deswegen folgte 1988 die Verlegung der Funkalarmierung nach Rammersberg.

Vom 24. bis 27. Juni 1988 feierte die Freiwillige Feuerwehr Oberweiling sein 100-jähriges Gründungsfest, bei welchem die Freiwillige Feuerwehr Mantlach als Patenkind involviert war. Vorstand Josef Dietl überreichte zu diesem Anlass eine handgeschnitzte Floriansfigur und ein Patenband für die Fahne. Die Feuerwehr Mantlach erhielt als Gegengeschenk eine Tischstandarte.

Im Jahre 1988 wurde ein gebrauchter Anhänger Marke „Paul Ludwig“ (Baujahr 1969) angeschafft, da der alte Anhänger defekt war. Diesen kaufte man wieder Breitenbrunn ab und restaurierte ihn in Eigenleistung. Der Anhänger ist bis heute noch im Einsatz. Zusätzlich wurde das Leistungsabzeichen mit drei Gruppen abgelegt. Ebenso veranstaltete man ein Grillfest für die Mitglieder und es fand wieder ein Fußballturnier zwischen den vier Feuerwehren statt.

Am 20. Februar 1989 erhielt die Mantlacher Wehr den Einsatzbefehl „Scheunenbrand Wolfgang Eichenseer in Finsterweiling“.

Auch an einer Großübung in Oberweiling wurde teilgenommen.

1989 verstarb der ehemalige Schriftführer Otto Gradl aus Rammersberg.

Am 02. Januar 1990 rief man die Feuerwehr Mantlach zu einem Brandeinsatz bei Alois Kerschensteiner in Harenzhofen.

Im gleichen Jahr fand eine Großübung beim Brauerei-Gasthof Winkler in Lengenfeld statt,

ebenso wurde ein Leistungsabzeichen in drei Gruppen abgelegt.

Herbert Wölfl aus Mantlach durfte beim deutschen Feuerwehrfest in Friedrichshafen die Mantlacher Fahne tragen, da sie damals als schönste und neueste im Gemeindebereich galt.

Die Feuerwehr beteiligte sich außerdem an den Verabschiedungen von Pfarrer Plank aus Günching und Stadtpfarrer Albrecht aus Velburg.

Im Jahr 1991 wurden wieder Leistungsabzeichen durchgeführt, mit dabei war erstmals eine Damengruppe.

Eine Großübung fand in diesem Jahr in der Trocknungsanlage Lengenfeld statt und die Feuerwehr erhielt einen Einsatz zu einem Brand in Weickenhofen. Das Feuerwehrgerätehaus wurde innen und außen renoviert und mit neuen Türen versehen.

Am 14. März 1992 standen Neuwahlen an. Kommandant Josef Brandl trat nach 16 Jahren zurück und übernahm das Amt des 1. Vorstands. 1. Kommandant wurde Johann Pürzer aus Finsterweiling und seine Position als 2. Kommandant übernahm Herbert Wölfl aus Mantlach. Als Kassier wählte man Peter Pürzer aus Vogelbrunn, als Schriftführer Norbert Kellermann aus Rammersberg und als Gerätewart Helmut Ehrnsberger aus Mantlach. Der 2. Vorstand Schön behielt sein Amt. Auch Leistungsabzeichen wurden 1992 in drei Gruppen abgelegt. Im September 1992 reparierte die Firma Obauer die Motorspritze TS 6 nur notdürftig, da eine vollständige Reparatur unwirtschaftlich gewesen wäre. Daraufhin finanzierte 1993 die Gemeinde Velburg eine neue TS 8 der Marke „GFT“.



Fazit:

In den Jahren 1983 bis 1992 wurde ebenfalls großer Wert auf einen hohen Leistungsstand bezüglich Ausbildung gelegt und erstmals konnte eine Damengruppe ausgebildet werden.

Ebenso verbuchte man in diesem Zeitraum mehrere Einsätze.

Der absolute Höhepunkt war jedoch die Anschaffung der neuen Vereinsfahne und die damit verbundene Fahnenweihe mit 90-jährigem Gründungsfest 1983.

Das 100-Jährige des Patenvereins FFW Oberweiling im Jahr 1988, war für die Mantlacher Wehr genauso besonders, da es als Patenkind teilgenommen hat.

Um das gesellschaftliche sowie kameradschaftliche Miteinander zu stärken, hat man mehrere Vereinsausflüge und Grillfeste organisiert.

Finanziell gesehen glänzte die FFW Mantlach ab dem 90-jährigen Gründungsfest wie nie zuvor und es wurde eine vernünftige Basis für die Zukunft geschaffen.





1993 bis 2007

Am 12. März 1993 wurde man zu einem Gülleunfall zwischen Vogelbrunn und Oberweiling gerufen.

Ein absoluter Höhepunkt war das 100-jährige Gründungsjubiläum vom 16. bis 19. Juli 1993. Neben vielen Ehrengästen nahmen auch 34 Vereine an den Festlichkeiten teil.

Im gleichen Jahr veranstaltete man eine Großübung in Vogelbrunn, es beteiligten sich die Wehren aus Oberweiling, Lengenfeld, Velburg und Mantlach.

1994 wurde ein Leistungsabzeichen mit drei Gruppen gemacht und an einer Großübung in Finsterweiling teilgenommen. Im April segnete Dekan Albert Börschlein, zusammen mit dem Patenverein Oberweiling, die neue TS 8 vor der Mantlacher Kapelle.

1994 wurde ans Feuerwehrgerätehaus eine neue Anschlagtafel angebracht und man beteiligte sich am Gemeindepokalschießen.

Am 16. März 1995 gab es eine Satzungsänderung und der Absatz „Vereinszweck“ musste überholt werden.

1995 beteiligte sich die Mantlacher Wehr an einer Großübung in Harenzhofen und die beiden Kommandanten nahmen in Velburg an der Leistungsprüfung zur technischen Hilfeleistung teil.

Im Jahre 1996 wurde ein Grillabend gehalten. Außerdem legte man ein Leistungsabzeichen in zwei Gruppen ab und beteiligte sich an einer Großübung im Waldgebiet „Zieger“ mit den Wehren aus Deining, Günching, Lengenfeld und Velburg. 1996 wurde der Kreisfeuerwehrverband Neumarkt gegründet, bei welchem die FFW Mantlach von Anfang an involviert war.

Im März 1997 ernannte man den 1. Vorstand und ehemaligen Kommandanten, Josef Brandl aus Rammersberg, anlässlich seines 60. Geburtstages, zum Ehrenkommandanten. Josef Brandl verstarb leider noch im selben Jahr. Außerdem wurde wieder ein Grillabend veranstaltet, eine Großübung in der Tankstelle Weigl in Velburg mitgemacht und ein Leistungsabzeichen mit einer Gruppe abgelegt. 1997 fand zusätzlich ein Werbeabend statt.

Im Jahre 1998 waren Neuwahlen und Herbert Götz aus Rammersberg wurde zum 1. Vorstand gewählt. Alle anderen blieben in ihren Ämtern, bis auf das Amt des Kassiers, das neu durch Bernhard Pilz aus Mantlach besetzt wurde.

Man hat ein Grillfest gehalten und ein Leistungsabzeichen mit zwei Gruppen abgelegt. Außerdem richtete man eine Großübung in Rammersberg aus, bei der sich die Wehren aus Velburg, Oberweiling und Lengenfeld beteiligten. Zusammen mit der FFW Oberweiling nahmen fünf Jugendliche an der „Deutschen Jugendspange“ in Neumarkt teil und belegten dort den 4. Platz.

1999 war die FFW Mantlach bei einer Großübung in Velburg dabei, außerdem wurde das Leistungsabzeichen in zwei Gruppen abgelegt.

Im Jahre 2000 beteiligte man sich an Großübungen in der Tankstelle Stiegler und im Hotel Winkler-Bräu in Lengenfeld. Beim Landjugendfest in Finsterweiling belegte die Mantlacher Wehr den ersten Platz. Der Löschweiher in Mantlach wurde gereinigt, dabei gleich aufgemauert und ein Überlauf errichtet. Außerdem legte eine Gruppe das Leistungsabzeichen ab. Bei der Feuerwehrhauseinweihung in Oberweiling ehrte man 25 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst für Oberweiling und Mantlach. Ebenso beteiligte man sich 2000 an der Verabschiedung von Dekan Börschlein.

2001 war die Feuerwehr Mantlach bei einer Großübung in Finsterweiling dabei.

Im Jahre 2002 wurde der Mitgliedsbeitrag pro Haushalt auf 10 € erhöht. Es fand eine Großübung in der „Halben Welt“ sowie die Teilnahme am Leistungsabzeichen mit zwei Gruppen statt. Anlässlich der 50-Jahr-Feier des Schützenverein Oberweiling, nahm man mit je einer Mannschaft aus Mantlach, Rammersberg und Vogelbrunn am Bürger- und Gauschießen teil.

Im September 2002 verkaufte die Feuerwehr, anlässlich der 1000-Jahr-Feier von Oberweiling und Mantlach, selbstgebackenes Holzofenbrot mit Schinken oder Griebenschmalz.

2003 wurden im Neuhaus in Velburg einige Mitglieder der FFW Mantlach für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst geehrt und man beteiligte sich an einer Großübung in der Haumühle.

Bei den Wahlen im Jahr 2004 traten 2. Kommandant Herbert Wölfl, 1. Vorstand Herbert Götz und 2. Vorstand Alois Schön zurück. 1. Kommandant Johann Pürzer, Kassier Bernhard Pilz, Schriftführer Norbert Kellermann und Gerätewart Helmut Ehrnsberger stellten sich wieder zur Wahl und wurden bestätigt. Herbert Götz ließ sich zum 2. Vorstand wählen. Als neuer 1. Vorstand war Christian Kellermann aus Rammersberg gewählt worden und als 2. Kommandant Michael Schön aus Vogelbrunn. Man legte ein Leistungsabzeichen mit zwei Gruppen ab und beteiligte sich an einer Großübung in der Trocknungsanlage Lengenfeld. Ein neues „Taferl“ wurde angeschafft, das Träger Heinrich aus Parsberg extra schnitzte. Die Fahnenabordnung durfte beim Jubiläumsstück der Theaterfreunde Oberweiling mitwirken. 20004 verbuchte man folgende drei Einsätze: 01. Juni Brand eines Bienenhauses zwischen Lengenfeld und Rammersberg; 08. Juli, wobei hier das Ausrücken aufgrund Funk-Fehlangaben nicht funktionierte und 06. September Brand eines Feldes bei Mantlach.

Am 05. Februar 2005 startete die neue Homepage der FFW Mantlach. Eine Großübung fand am 19. September 2005 bei Pilz in Mantlach statt, an der sich die Wehren aus Oberweiling, Lengenfeld, Velburg und Mantlach beteiligten.

Außerdem finanzierte die Stadt Velburg neun Schutzanzüge „Bayern 2000“.

Im Jahr 2006 wurden wieder Leistungsabzeichen mit zwei Gruppen durchgeführt. Für 25 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ehrte man im Jugendheim einige Mitglieder. Und an einer Großübung an der Regenfußmühle wurde ebenfalls teilgenommen.

Im Jahr 2007 nahm die FFW Mantlach an einer Großübung in der Trocknungsanlage Lengenfeld teil. Seit dem 28. August 2007 können die Mitglieder der Feuerwehr Mantlach auch per Handy alarmiert werden. Die Mantlacher Sirene erhielt einen Anschluss an die Funkalarmierung und wird zeitgleich mit der Rammersberger Sirene ausgelöst. 2007 wurden drei Einsätze verbucht, davon zwei Scheunenbrände in Finsterweiling, am 29. März und am 23. Juni. Der Feuerwehreinsatz im Juni dauerte über 5 Stunden. Am 12. November regelte die FFW Mantlach den Verkehr bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2220 auf Höhe Rammersberg.



Fazit:

Von 1993 bis 2007 versuchte man den hohen Ausbildungsstand konsequent zu halten.

Es gab mehrere kleine und große Einsätze.

Die Segnung der neuen „TS 8“ und die 1000-Jahrfeier von Oberweiling und Mantlach waren von großer Bedeutung, jedoch galt als absoluter Höhepunkt das 100-jährige Gründungsfest 1993.

Weiterhin wurden für die Mitglieder immer wieder Grillfeste abgehalten.

Finanziell gesehen war die Mantlacher Wehr spätestens ab dem 100-Jährigen sehr gut aufgestellt.





2008 bis 2018

Die Jahre 2008 und 2009 waren wahrscheinlich die arbeitsreichsten Jahre in der Vereinsgeschichte. 2008 wurde wieder am Leistungsabzeichen sowie an einer Großübung beim Schweighof in Lengenfeld teilgenommen.

Von der Stadt Velburg erhielt die FFW Mantlach zwei analoge Handfunkgeräte. Die Höhepunkte 2008 lagen in der Zusage sowie im Baubeginn des neuen Feuerwehrhauses und dem damit verbundenen Hebmahl am 21. November. Bis zum Jahresende leisteten die Mitglieder allein beim Feuerwehrhausbau 1.825 Arbeitsstunden.

2009 wurden beim Neubau zusätzlich 2.630 Arbeitsstunden verbucht und das Feuerwehrhaus ist in diesem Jahr bis auf ein paar Kleinigkeiten komplett fertiggestellt worden.

Am 25. Juli 2009 verkaufte die Mantlacher Wehr Getränke bei der Windradeinweihung in Harenzhofen. In der Brandschutzwoche nahm man an einer Großübung in Oberweiling teil.

Am 06. November 2009 fand im neuen Feuerwehrhaus eine außerordentliche Mitgliederversammlung zwecks Satzungsänderung und Eintragung ins Vereinsregister statt. Seitdem trägt die Mantlacher Wehr den Namen „Freiwillige Feuerwehr Mantlach e.V.“. Im Dezember 2009 verstarb der ehemalige und langjährige Vorstand Josef Dietl aus Rammersberg.

2010 wurde wieder neu gewählt und dabei der 2. Kommandant Michael Schön aus Vogelbrunn zum neuen 1. Kommandanten ernannt. Johann Pürzer hat man für seine über 30-jährige Kommandantenzeit das silberne Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Neumarkt verliehen. Bestätigt in ihren Ämtern wurden 1. Vorstand Christian Kellermann, 2. Vorstand Herbert Götz und Schriftführer Norbert Kellermann. Zum neuen 2. Kommandanten wählte man Roland Klarner aus Rammersberg und zum Kassier Johann Dietl aus Rammersberg. Außerdem wurden erstmals die drei Beisitzer Herbert Wölfl aus Mantlach (früher 2. Kommandant), Wolfgang Schön aus Mantlach und Martin Eichenseer aus Rammersberg, in die Vorstandschaft gewählt.

Der Höhepunkt im Jahr 2010 galt der Feuerwehrhauseinweihung vom 29. bis 30. Mai. Zu diesem Anlass lud man alle Feuerwehren aus dem Gemeindebereich und die Vereine von Lengenfeld und Oberweiling ein. Als Ehrengäste waren anwesend: KBR Günter Gruber, KBM Michael Lang, Landrat Albert Löhner und 1. Bürgermeister Bernhard Kraus mit seinen Stadträten. Im Rahmen der Einweihung wurde nach etlichen Jahren erstmals wieder ein Gruppenfoto der Mitglieder gemacht und Johann Pürzer zum Ehrenkommandanten ernannt.

Der Patenverein Oberweiling verschenkte an diesem Tag einen Hl. Florian, sodass kurze Zeit später ein Fest namens „Florianstaufe“ im Feuerwehrhaus stattgefunden hat.

Des Weiteren wurde ein Leistungsabzeichen mit drei Gruppen abgelegt und man nahm in der Brandschutzwoche an einer Großübung beim Schützenhaus in Finsterweiling teil. Bei einem Einsatz musste eine Haustüre in Rammersberg aufgebrochen werden und in Vogelbrunn kam es zu einem Zimmerbrand. Erstmals in der Vereinsgeschichte zählte man seit 2010 über 100 Mitglieder. Für die gesamte Bevölkerung wird einmal im Monat ein Gesellschaftsabend abgehalten. Bei der 600-Jahrfeier der Stadt Velburg trat die Feuerwehr, stellvertretend für die Altgemeinde Mantlach, zusammen mit der Dorfgemeinschaft Rammersberg, beim Gauditurnier an und belegte den vierten Platz. Ebenso war man als Altgemeinde Mantlach beim mittelalterlichen Festzug vertreten und bei der Verkehrsregelung während des Zuges behilflich.

Im Jahr 2011 wurden elf Mitglieder für 25 Jahre sowie drei Mitglieder für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr geehrt. Erstmals veranstaltete man gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft Rammersberg ein Starkbierfest, das seitdem jährlich stattfinden soll. Auch ein Patenschaftsfest in Oberweiling war neu organisiert worden und findet mittlerweile alle zwei Jahre abwechselnd bei der Mantlacher oder Oberweilinger Feuerwehr statt. Außerdem wurde im Rahmen der Brandschutzwoche eine Großübung bei Vogelbrunn gehalten, zu dieser man einen großen Feldbrand nahe des Waldes annahm. Ab 2011 führte man das Spalierstehen bei kirchlichen Hochzeiten von den Mitgliedern ein. Erstmalig bot die Freiwillige Feuerwehr Mantlach auch einen Motorsägen-Kurs an. Am 19. Juni 2011 verbuchte die Feuerwehr den Einsatz, einen größeren abgebrochenen Ast zu beseitigen.

Im Jahr 2012 wurden zwei Jugendwartinnen gewählt: als 1. Jugenwartin ernannte man Laura Reisig aus Mantlach und als 2. Jugendwartin Julia Wölfl aus Mantlach. Die Jugendfeuerwehr nahm am Wissenstest sowie am Jugendleistungsabzeichen teil und zusätzlich wurde ein Leistungsabzeichen im Löschaufbau mit drei Gruppen durchgeführt. 2012 riss man schließlich das alte Feuerwehrgerätehaus in einer Gemeinschaftsaktion ab.

In der Fastenzeit fand wieder ein Starkbierfest statt und erstmals nach vielen Jahren auch ein Grillfest für die Mitglieder. In der Brandschutzwoche nahm man an einer Großübung in Hollerstetten teil.

2013 wurde ebenfalls ein Starkbierfest und ein Patenschaftsfest mit der Oberweilinger Patenwehr im Feuerwehrhaus Rammersberg organisiert. Bei der Hochzeit des 1. Kommandanten Michael Schön stand die Feuerwehr Spalier und bei der Hochzeit des Mitglieds Thomas Brandl aus Rammersberg, übernahm sie den Ausschank inklusive Bedienen. Die Brandschutzwoche fand im Windpark im Waldgebiet Zieger statt, zudem wurde mit Unterstützung der Feuerwehr Velburg vorm Feuerwehrhaus eine Übung mit der Rettungsschere abgehalten.

Die Jugendfeuerwehr nahm an der Abnahme zur Jugendflamme teil. Bei der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, dass das 125-jährige Gründungsfest vom 29. Juni – 01. Juli 2018 stattfinden wird. Seit März 2013 hat die Feuerwehr Mantlach seine eigene WhatsApp-Gruppe und nutzt dieses Medium zum Erreichen der Mitglieder.

Den Festausschuß fürs 125-Jährige Jubiläum gründete man bei der Jahreshauptversammlung 2014. Im gleichen Jahr wurde zum Einsatz eines Staplerbrandes bei der Zimmerei Dürr in Lengenfeld gerufen. Ebenfalls legte die Feuerwehr wieder ein Leistungsabzeichen ab. In der Brandschutzwoche hielt man eine Großübung im Hof der Familie Eichenseer in Rammersberg, an der auch die Wehren aus Lengenfeld, Oberweiling und Velburg teilgenommen haben. Für die Wasserversorgung wurde zusätzlich zu den Hydranten der Bach von Rammersberg aufgestaut. An der 825-Jahrfeier von Rammersberg am 12. und 13. Juli 2014, stellte die Feuerwehr Mantlach ein mittelalterliches Lager im Hof der Familie Dietl auf, indem eine Schauschmiede integriert war und für die Kinder Eselreiten angeboten wurde. Die Jugendfeuerwehr nahm 2014 an der Abnahme zur Jugendflamme teil.

In der Fastenzeit im Jahr 2015 fand ein Starkbierfest und in Oberweiling ein Patenschaftsfest statt. Für die Hochzeit von Christine Reisig und Johann Schön aus Mantlach hat man das Weißwurstessen im Feuerwehrhaus ausgerichtet. Die Brandschutzwoche wurde mit einer Großübung bei der Firma Schütz in Lengenfeld abgehalten. Auch 2015 war die Jugendfeuerwehr wieder bei der Abnahme zur Jugendflamme dabei.

2016 fanden Neuwahlen statt, an denen erstmals ein dritter Kommandant und anstelle drei Beisitzer fünf gewählt wurden. Bestätigt worden in ihrem Amt sind der erste und zweite Kommandant, der erste Vorstand, Schriftführer, die bisherigen Beisitzer und der Gerätewart. Als neue 2. Vorständin wählte man Marie-Theres Brandl aus Velburg, als neue Kassierin die bisherige Jugendwartin Laura Reisig aus Mantlach und als 3. Kommandanten Johannes Gottschalk aus Mantlach. Weitere Beisitzer wurden der bisherige Kassier Johann Dietl sowie Bernhard Dietl aus Rammersberg und Andreas Ehrnsberger aus Mantlach. Als 1. Jugendwartin wählte man Julia Wölfl aus Mantlach (bisherige 2. Jugendwartin) und als 2. Jugendwartin Tina Klarner aus Rammersberg. Auch das Starkbierfest hat man 2016 wieder abgehalten. Ebenfalls stand man an der Hochzeit der 2. Vorständin Marie-Theres Brandl Spalier. Vor dem Feuerwehrhaus wurde eine Statue des Hl. Florians aufgestellt, die im September den kirchlichen Segen erhielt. Anschließend fand ein Kameradschaftsabend mit Verabschiedung ehemaliger Vorstandsmitglieder statt.

Beim 125-jährigen Gründungsjubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Oberweiling vom 24. - 26. Juni 2016 war die FFW Mantlach als Patenkind eingeladen. Zusammen mit der Feuerwehr Velburg wurde ein Geldbetrag für die Anschaffung eines Fahnenbänderschrankes überreicht. Als „Dankeschön“ erhielt Mantlach einen Bollerwagen inklusive Blaulicht und der Aufschrift „Feuerwehr Mantlach“.

Die Beseitigung einer Ölspur zwischen Vogelbrunn und Hollerstetten verzeichnete man in diesem Jahr als Einsatz. Es wurden Leistungsabzeichen mit zwei Gruppen abgelegt und in der Brandschutzwoche nahm man an einer Großübung in Hollerstetten teil. Die Jugendfeuerwehr war bei einem Gauditurnier in Lengenfeld aktiv. Seit 2016 ist die Feuerwehr Mantlach auch bei Facebook vertreten und mit zwei neuen Digital-Handfunkgeräten ausgestattet.

Im Jahre 2017 wurde der Feuerwehrweiher in Mantlach saniert, im November baute Wolfgang Schön bei der Haustüre einen Glasanbau ans Feuerwehrhaus und auch ein Starkbierfest hielt die Feuerwehr wieder ab. In der Brandschutzwoche nahm man an einer Übung in Altenfeldorf teil. Bei den Feuerwehrjubiläen in Oberwiesenacker und Velburg übernahmen die Mantlacher Kameraden die Parkplatzeinweisung und zum Teil die Verkehrsregelung während des Festzuges. Auch bei der Vereinsheimeinweihung in Lengenfeld unterstützte man bei der Verkehrsregelung.

Das Jahr 2017 wurde bereits stark geprägt von den Vorbereitungen fürs 125-Jährige 2018, unter anderem veranstaltete man einen großen Fototermin.

Weiter durfte man im August am Volksfestzug in Neumarkt teilnehmen, um auf das Jubiläum aufmerksam zu machen. Der Höhepunkt war schließlich das Patenbitten am 16. September 2017 in Weiling.

Als Einsätze verzeichnete die Feuerwehr am 13. November die Verkehrsregelung bei einem Hubschraubereinsatz in Rammersberg, sowie am 24. November einen Brand in der Produktionshalle der Grünfuttertrocknungsanlage Harenzhofen. Ein Teil der Mantlacher war bei diesem Brand ca. 8 Stunden im Einsatz.

2017 ist der ehemalige Schriftführer Michael Ehrnsberger verstorben.

Am 27. Januar 2018 war die FFW Mantlach zur Brauereibesichtigung beim Winkler-Bräu in Lengenfeld eingeladen. Bei der Jahreshauptversammlung 2018 wurde ein Großteil der Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt und Alois Schön aus Vogelbrunn, sowie Michael Obermeier aus Mantlach zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ehrenkommandant Johann Pürzer bekam das goldene Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes und Vorstand Christian Kellermann das silberne Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes verliehen.

In der Fastenzeit fand wiederum ein Starkbierfest statt.

Bereits im Frühjahr versammelte sich die Feuerwehr zu diversen Fototerminen anlässlich des Jubiläums.



Fazit:

Auch in den Jahren 2008 bis 2018 erhielt man den hohen Leistungsstand der Mantlacher Wehr durch viele Übungen und Leistungsprüfungen. Bei der Jugend wird viel Wert auf eine gute Ausbildung gelegt und es wird sich auch an neue Aufgabengebiete herangewagt, wie zum Beispiel an eine Übung mit der Rettungsschere.

Einige Einsätze wurden ebenfalls verzeichnet.

2008 hat sich durch die Gründung der Dorfgemeinschaft Rammersberg ein zweiter Verein neben der Feuerwehr in der Altgemeinde Mantlach behauptet. Die Zusammenarbeit ist auch deshalb so gut, weil sich die Dorfgemeinschaft als Partner und Unterstützer der Mantlacher Wehr sieht.

Mit dem Bau des Feuerwehrhauses hat man bewiesen, dass auch eine relativ kleine Feuerwehr großes meistern kann.

Im Jahr 2016 waren die Mantlacher, wie vor 25 Jahren, als Patenkind beim 125-Jährigen Jubiläum des Patenvereins Oberweiling dabei.

Die letzten drei Jahre wurden zudem sehr geprägt von den Planungen des 125-jährigen Gründungsjubiläums.

Ebenso hat man erkannt, dass es mittlerweile sehr wichtig ist, über die neuen Medien erreichbar zu sein.

Die Vorstandschaft besteht aus einer guten Mischung von jungen und erfahrenen Mitgliedern. Man hat erreicht, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und mittlerweile sind in der Vorstandschaft zwei- bis dreimal so viele Mitglieder als zu Zeiten der Gründung.